Ug-Wert von Isolierglas: Messen geht vor Rechnen

Ug-Wert von Isolierglas: Messen geht vor Rechnen

Unsere Ergebnisse zeigen, dass 95 % aller deutschen Isolierglashersteller den deklarierten Ug-Wert bei Neuproduktion einhalten und damit doch eine sehr gute Qualität liefern.
Probleme und eklatante Abweichungen stellen wir meist bei Isoliergläsern aus dem osteuropäischen Ausland fest. Auch Gläser aus dem südeuropäischen Ausland halten in vielen Fällen nicht das, was sie sollen (deklariert 0,5 W/(m²K), gemessen über 1,0 W/(m²K)).

Aus vielen Diskussionen um das mobile Ug-WertMessgerät Uglass entnehmen wir eine gewisse „Angst“ oder zumindest beachtliche Vorbehalte.
Warum diese Technologie nicht bereits flächendeckend eingesetzt wird, erklärt sich uns nicht.
Das Sachverständigenbüro Alexander Dupp & Kollegen war das erste Büro, das diese neue Technologie außerhalb der eigentlichen Entwicklungsbeteiligten einsetzte. Bis heute haben wir damit unzählige verschiedene ISO-Scheiben gemessen, um einfach auch wirklich sicher gehen zu können, dass die gemessenen Werte auch den Tatsachen entsprechen.

Alexander Dupp
Alexander Dupp – Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger – Int. zertifiziert und zugelassen nach DIN EN ISO/ IEC 17024 Sachkundiger für kraftbetätigte Türen und Tore

Unsere Ergebnisse zeigen, dass 95 % aller deutschen Isolierglashersteller die deklarierten Werte bei Neuproduktion einhalten und damit doch eine sehr gute Qualität liefern.
Probleme und eklatante Abweichungen stellen wir meist bei Isoliergläsern aus dem osteuropäischen Ausland fest. Auch Gläser aus dem südeuropäischen Ausland halten in vielen Fällen nicht das, was sie sollen (deklariert 0,5 W/(m²K), gemessen über 1,0 W/(m²K)).

Insofern können sich doch die deutschen Isolierglashersteller entspannt zurücklehnen und allenfalls ihre Qualität durch regelmäßige Messung in der Fertigung auch belegen, wie dies die Firma Energy Glas heute bereits tut.
Gedanken machen müssen sich vor allem die Verarbeiter die auf „billiges Glas“ setzen, dieses zusammen mit Fenstern importieren und bei einem Endkunden montieren.
Im Schadensfall ist doch der Fensterbauer der gekniffene, denn er muss seine Leistung mit der gesetzlich geforderten CE Kennzeichnungspflicht mit Leistungserklärung sowie Fachunternehmererklärung nach ENEV abgeben. Dort bestätigt er, dass er Produkte mit Leistungseigenschaften und generelle Leistungen ausgeführt hat, die explizit gefordert waren. Und
plötzlich – oh Schreck – die Scheiben beschlagen, Tauwasser an der Scheibe und am Rahmen. Behauptungen wie: „Es ist ja kälter im Haus als vorher!!“ werden dann vom Endkunden aufgestellt.
Es kommt zu den üblichen uns allen bekannten Streitigkeiten bis hin zum Gerichtsverfahren. Und nun?

Der U-Wert des Rahmens stimmt, der U-Wert der Verglasung stimmt nicht und weicht eklatant von dem vertraglich geschuldeten und deklarierten Wert ab.
Die Folgeproblematiken wie erhöhter Energieverbrauch, Beschädigungen durch massives Tauwasser etc. werden natürlich juristisch bewertet und thematisiert. Oftmals aber viel zu überzogen aus unserer Sicht. Kauft der Verarbeiter ein solches Produkt zu und montiert es beim Endkunden ohne es überprüft zu haben, ist er selbst schuld. Der Stand der Technik lässt heute eine Wareneingangskontrolle mit dem mobilen UgWert-Messgerät Uglass zu.
Hinzu kommt, dass der Fensterbauer ggf. ein Austausch-Produkt geliefert bekommt, auf den Kosten aber selbst sitzen bleibt.
Nicht negativ an diese neue und für jeden anwendbare Technologie heranzugehen, sondern sie als positives Qualitätsmerkmal für die eigene Qualitätssicherung zu nutzen, sollte der Gedanke sein. Wir setzen diese Technologie lieber präventiv ein als im Streitfall
– denn dann ist es schon zu spät.

Derzeit setzen wir Uglass bei einigen Fensterbaubetrieben zur Qualitätssicherung und auch im Streitfall ein. Selbst bei Gerichtsverfahren wird es problemlos eingesetzt und akzeptiert. Ein besonders interessanter Anwendungsfall für das Gerät ist die Modernisierung von größeren Gebäuden mit hohem Glasanteil. Dort setzen wir es ein, um den tatsächlichen Wärmedämmwert festzustellen. Die Ergebnisse fließen dann in die neue Wärmebedarfsberechnung ein. Hier ist es schon oft dazu gekommen, dass durch den Einsatz des Uglass-Gerätes größere Summen bei der neuen Heizungsanlage eingespart werden konnten.

Nun ist es an der Zeit, dass die Verantwortlichen aus der Normungsarbeit sich der Sache annehmen und entsprechend zeitgemäß handeln. Messen geht vor Rechnen und stellt immer den sicheren Nachweis/ Beweis – auch vor Gericht – dar. Dass die Technologie sehr oft schneller und fortschrittlicher ist als die Norm, dürfte unter allen in der Branche unstrittig und bekannt sein.

Weitere Informationen über das Sachverständigenbüro Alexander Dupp & Kollegen finden Sie unter
http://www.sachverstaendiger-tischler.de/.

Im folgenden Video gewinnen Sie einen Einblick in das Leistungsportfolio von Alexander Dupp.

 

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